Rehab
Angebot A-Z
 

Ambulatorium/Tagesklinik

Alle bei uns stationär behandelten Patientinnen und Patienten werden zur Nachkontrolle ins Ambulatorium  eingeladen. Dies dient der Weiterführung des Rehabilitationsprozesses, der Anpassung von Behandlungen im Verlauf und durch die langjährige Betreuung auch dem frühzeitigen Erkennen allfälliger Komplikationen. Bei Bedarf stehen im Anschluss an die stationäre Behandlung und zur Vorbereitung der ambulanten Phase eine Tagesklinik und das gesamte Therapieangebot des REHAB Basel zur Verfügung. Für spezielle Fragestellungen, die sich in der Beratung ergeben, steht der breite Konsiliardienst aus Praxen und den Universitätskliniken für eine gemeinsame Besprechung bereit.

Nebst ehemals stationären Patientinnen und Patienten steht das Ambulatorium auch Hausärzten und Spezialisten auf Zuweisung hin zur Verfügung als Abklärungs- und Beratungsstelle für Menschen mit Hirnverletzungen, Rückenmarkserkrankungen und querschnittähnlicher Symptomatik (z.B. Multiple Sklerose, Myelomeningozelen, etc.).
Ferner bietet das Ambulatorium eine Vielzahl von Spezialsprechstunden für spezifische Fragestellungen an.

Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)

Die Amyotrophe Lateralsklerose ist eine neurodegenerative Erkrankung des Nervensystems. Die Ursache der Erkrankung ist ein langsam fortschreitender Degenerationsprozess der motorischen Nervenzellen (Motoneurone) im Gehirn und im Rückenmark und bewirkt einen zunehmenden Funktionsverlust der Muskeln. Im REHAB Basel steht das interdisziplinäre Team aus Therapien, Pflegefachkräften und Ärzten den schwer betroffenen Patienten zur Seite; dies in enger Zusammenarbeit mit dem Universitätsspital Basel. Das Konzept des REHAB Basel wurde anlässlich der Jahrestagung der Schweizerischen Gesellschaft für Muskelkranke vom 20.09.08 und am 17.02.2010 der ALS.Vereinigung.ch vorgestellt.
Anbei ein Fachbeitrag von Dr. med. Kathi Schweikert, Leiterin ALS-Rehabilitation REHAB Basel, über das 20. internationale ALS/MND Symposium vom 8.-10.12.2009 in Berlin.

Im Jahr 2011 wurde das Kooperationskonzeptes (vgl. Fachbeitrag von Frau Dr. med. K. Schweikert im REHAB Info 03/2011) zwischen dem Neuromuskulärem Zentrum Universitätsspital Basel (NMZ) und dem REHAB Basel auch offiziell verabschiedet; es wird am 3. Mai 2012 interessierten Kreisen öffentlich vorgestellt (weitere Infos folgen).
Berichte über ALS siehe auch REHAB Info 3/2011 auf Seiten 10 und 24.

Angehörigengruppe

Das Ziel der Angehörigengruppe ist eine bessere Verarbeitung der oft sehr schwierigen neuen Lebenssituation durch Austausch von Informationen und Erfahrungen sowie durch gegenseitiges Stützen. Das Gespräch wird durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Psychologischen Dienstes moderiert.

Ärztlicher Dienst

Das Ärzteteam trägt die Verantwortung für die medizinische Behandlung und Betreuung. Die Ärztin/der Arzt verschreibt und koordiniert die für die Rehabilitation notwendigen Therapien, Beratungen und Dienstleistungen auf den einzelnen Bettenstationen und im Ambulatorium bzw. der Tagesklinik. In der akuten Phase findet die medizische Behandlung auf der Überwachungsstation statt, die auch den 24-Stunden-Dienstarztpräsenz gewährleistet.

Zur Gewährleistung der spezifischen Anforderungen der komplexen Krankheitsbilder verfügen wir über Ärztinnen und Ärzte mit Spezialisierung in Innerer Medizin, Neurologie, Urologie, Plastische Chirurgie und Neuroorthopädie.
Zudem verfügen wir über einen breit gefächerten Konsiliararztdienst über die Unikliniken des Kantons Basel-Stadt und anderen Spezialkliniken.

 
Rehab