Auf der ersten und bisher einzigen Wachkoma-Station der Schweiz werden die seit Jahren im REHAB Basel in diesem sehr speziellen Bereich gesammelten Erfahrungen, den neuen Patientinnen und Patienten mit dieser besonders schweren Form der Hirnverletzung, zur Verfügung gestellt.
Durch die stete Bemühung um die optimale Therapie haben wir unser Therapieangebot für schwerst Hirnverletzte ständig erweitert, überprüft und optimiert. Gerade weil Menschen im Koma/Wachkoma sich nicht äussern können, haben sie Anrecht auf unsere ganze Sorgfalt und unser ganzes Bemühen, ihnen gerecht zu werden.
Im REHAB Basel hat jede Patientin und jeder Patient einen individuell gestalteten Tagesablauf, welcher der persönlichen Belastbarkeit angepasst ist. Unter Einbezug der Konzepte nach Affolter, Bobath und Coombes werden die Patientinnen und Patienten in ihrer Entwicklung unterstützt und begleitet. Ein angepasster Wechsel von Ruhe und Stimulation bildet die Voraussetzung zu einem Prozess der wiederkehrenden Selbstwahrnehmung. Die Angehörigen sind im ganzen Prozess der Rehabilitation von grösster Bedeutung. Als Bezugsperson können sie Zuwendung, Vertrautheit und Kontinuität anbieten. Sie sind es auch, die dem Team die Persönlichkeit des Patienten näher bringen können.
Das Wissen über Menschen im Wachkoma hat sich seit den 90-ger Jahren kontinuierlich vermehrt. Bei der Beurteilung dieser Menschen zeigen sich aber auch die Grenzen unserer gängigen Kriterien. Mit der Wachkoma-Station möchte das REHAB Basel einen Beitrag leisten, mehr über die Menschen im Wachkoma zu erfahren und ihnen auf diese Weise die bestmögliche Rehabilitation bieten zu können. In diesem Sinne versteht das REHAB Basel seine Arbeit in der Wachkoma-Station auch als zukunftsweisend.
Das REHAB Basel bietet in einer Spezialsprechstunde für chronische Wunden das notwendige Fachwissen und die erforderlichen Abklärungen an, um eine hochqualifizierte Wundbehandlung zu gewährleisten. Die engmaschige ambulanten Betreuung durch unser spezialisiertes Wund-Team mit einer langjährigen, breiten Erfahrung können die Heilung unterstützt und wenn möglich Spitalaufenthalte vermieden werden.
Im REHAB Basel hat die Behandlung chronischer Wunden eine lange Tradition aus der Behandlung der Dekubitalulcera (Druckgeschwüre) bei Querschnittgelähmten. Dieses Wissen und die erprobte Anwendung modernterTechnologien wie z.B. die Vakuumverbände (VAC) machen wir seit 2004 auch extern zugewiesenen PatientInnen ohne Querschnittlähmung zugänglich – seither heisst die Spezialsprechstunde mit PD Dr. de Roche Wund-Treff. Aufgrund stets wachsender Konsultationszahlen mussten wir im Herbst 2007 den Bereich auch räumlich erweitern; seither behandeln wir unsere Patientinnen und Patienten in neuen Räumen mit optimalen Strukturen.